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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Präambel

Diese Bedingungen dienen dazu, die optimalen Verhältnisse für Beratung, Mentoring und sämtliche weiteren Verträge, die mit und durch Lylac LP geschlossen werden, zu schaffen.

Lylac LP
5 South Charlotte Street
Edinburgh, EH2 4AN
Scotland, United Kingdomvertreten durch Wioletta Tuschnio(in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen „beratende Person“ oder „Beauftragte“ genannt)

Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der zwischen den Parteien geführten Gespräche. Sie beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen.

Gegenstand ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolgs.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen als auch gegenüber Verbraucher.

Verbraucher im Sinne dieser Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Gegenstand der Vereinbarungen und Schriftformerfordernis

Der Gegenstand der getroffenen Vereinbarung wird einzelvertraglich geregelt. Abreden, die über die schriftliche Vereinbarung hinausgehen, sind ungültig, bis sie ebenfalls schriftlich vereinbart wurden.

3. Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die konkrete Vertragslaufzeit und der Leistungszeitraum ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, der Bestellbestätigung und/oder der individualvertraglichen Vereinbarung.

(2) Wird eine feste Vertragslaufzeit vereinbart, endet der Vertrag mit Ablauf dieser Vertragslaufzeit automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten festen Vertragslaufzeit ist nicht vorgesehen.

(3) Die Nichtinanspruchnahme einzelner oder sämtlicher angebotener Leistungen durch die Klientin/den Klienten lässt die vereinbarte Vergütungspflicht grundsätzlich unberührt. Gleiches gilt grundsätzlich für eine nachträgliche Änderung persönlicher oder wirtschaftlicher Umstände, soweit hieraus kein gesetzliches Kündigungs-, Rücktritts-, Widerrufs- oder sonstiges Beendigungsrecht folgt.

(4) Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund sowie sonstige zwingende gesetzliche Beendigungsrechte bleiben unberührt.

(5) Eine vereinbarte Ratenzahlung betrifft ausschließlich die Zahlungsmodalität. Sie verändert weder die Vertragslaufzeit noch den Leistungszeitraum und stellt kein monatlich kündbares Abonnement dar.

4. Verantwortung der Beauftragten

Die beratende Person stellt in allen fachlichen Angelegenheiten die eigenen Leistungen der Klientin/dem Klienten nach bestem Wissen und Gewissen zur Verfügung.

Die beratende Person stellt der Klientin/dem Klienten ein maßgeschneidertes Programm, bestehend aus Einzelberatungen, thematischen Workshops und Betreuung, zur Verfügung, das teils oder gänzlich digital abgehalten wird.

5. Verantwortung der Klientin/des Klienten

Verzugsregelung

Bei Zahlungsverzug von mehr als vier Wochen wird der ausstehende Betrag mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verzinst. Falls es sich um einen Unternehmerin handelt, erhöht sich der Zinssatz auf 8 Prozentpunkte. Während des Verzugs kann die beratende Person ihre Leistungen zurückhalten. Sollte sich der Vertrag dadurch verlängern, entfällt die Verpflichtung zur Nacherfüllung.

6. Widerrufsrecht

(1) Widerrufsbelehrung

Verbraucherinnen steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert zur Verfügung gestellten Widerrufsbelehrung.

(2) Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten

Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über digitale Inhalte gemäß § 356 Abs. 5 BGB, wenn:

Dies erfolgt im Bestellprozess durch aktive Zustimmung der Kundin.

(3) Beginn der Leistungserbringung

Die Leistung gilt als begonnen, sobald der Kundin Zugang zu digitalen Inhalten gewährt wird, insbesondere:

(4) Wertersatz (nur falls Widerrufsrecht nicht erloschen ist)

Widerruft die Kundin den Vertrag wirksam, obwohl die Leistung bereits begonnen hat und das Widerrufsrecht noch nicht erloschen ist, ist sie verpflichtet, Wertersatz gemäß § 357 Abs. 8 BGB zu leisten.

Der Wertersatz wird auf Grundlage der bereits erbrachten Leistungen berechnet:

Der Wertersatz wird anteilig vom Gesamtpreis abgezogen.

7. Salvatorische Klausel

(1) Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrages sind schriftlich zu vereinbaren. Dies kann im Rahmen eines Individualvertrages geschehen. In diesem Fall haben die AGB weiterhin in den Punkten Gültigkeit, in denen sie nicht durch die Vereinbarung überschrieben werden.

(2) Sollte eine der vorangehenden Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung wird einvernehmlich eine geeignete, dem wirtschaftlichen Erfolg möglichst nahekommende rechtswirksame Ersatzbestimmung getroffen. Soweit diese nicht gefunden werden kann, gilt die gesetzliche Bestimmung.

(3) Auf die abgeschlossenen Verträge sowie die Vertragsschlüsse selbst wird das Recht des Vereinigten Königreichs angewandt.